Bachelorarbeit

CANIS LUPUS FAMILIARIS – Von der Bedeutung und Wahrnehmung des Hundes in Malerei und Fotografie

Der Haushund (Canis lupus familiaris) ist ein Haustier und wird als Heim- und Nutztier gehalten. Seine wilde Stammform ist der Wolf, dem er als Unterart zugeordnet wird.

»Was bleibt von einem Doppelportrait, wenn ein Individuum den Raum des Dargestellten verlässt?…Und was erkennt man an der verbleibenden Leere?«

Carolin Czesnas Arbeit setzt sich mit der Beziehung und der Gegenseitigen Wahrnehmung zwischen Mensch und Hund auseinander und geht dabei der Frage nach, inwiefern die Fotografie die Malerei vertreten, zitieren und neu inszenieren kann.
Der Prozess des Fotografierens wird zu einem Prozess der Weiterentwicklung der Gemälde. Durch die Fotografie wird die Situation „nach dem Gemälde“ erzählt. Durch das Fehlen der gemalten, auf dem Gemälde agierenden Person wird die Verbindung zwischen Mensch und Tier untersucht und genau betrachtet. Die Arbeit erstellt gleichzeitig ein eigenes fotografisches Bild der Malerei, welches diese enge Verbindung zwischen Mensch und Tier für den Betrachter selbst erfassbar macht.

Alle Bilder (c) Carolin Czesna.
Die Arbeit ist an der Fh Bielefeld entstanden.
Betreut von Prof. A. Grünewald und Prof. Dr. M. R. Deppner